Baby Trinkflaschen

Wann sollte mein Baby regelmäßig trinken?

Die Beikost ist voll im Gange und es wird nach und nach eine Milchmahlzeit durch Brei ersetzt. Auch wenn ich zusätzlich Muttermilch anbiete, ist die Flüssigkeitsaufnahme nicht so hoch wie beim vollen Stillen. Und ich stelle mir die Frage, ab wann sollte unser Schatz zusätzlich trinken?

Wenn ein Baby noch sehr häufig gestillt wird, bekommt es genug Flüssigkeit. Ausnahmen sind hier an sehr heißen Tagen, bei Durchfall oder Fieber. Dem Baby am besten abgekochtes Leitungswasser anbieten.

Sobald mit der Beikost begonnen wird, dem Baby zu den Mahlzeiten ein Getränk anbieten. Wie bei der festen Nahrung muss das Baby sich auch hier umstellen. Wir üben das noch 😉 und auch ganz ohne Druck. Kleine Schlückchen sind anfangs völlig ausreichend. Erst mit der dritten Breimahlzeit sollte zu den Mahlzeiten Trinken angeboten werden. Damit das Hungergefühl nicht schwindet, achte ich darauf, das ca. eine halbe Stunde vor dem Essen nichts mehr getrunken wird.

Und wie sieht Babys Trinken aus? Wasser ist eine gute Entscheidung sollte man meinen. Deutsches Trinkwasser ist qualitativ eines der besten der Welt. Man kann es pur als Durstlöscher und für Säuglings- und Kleinkindernahrung verwenden. Doch selbst wenn die Analysen der Wasserwerke einwandfrei sind, ist nicht garantiert, dass diese hervorragende Qualität auch zu Hause aus der Leitung fließt. In so manchen Rohren und Armaturen lauern immer noch Risiken durch Schwermetalle oder Keime. Wer ganz sicher gehen will, kocht das Wasser einfach ab.

Ungesüsste Tees sind ebenfalls eine gute Wahl. Früchte- und Kräutertee sowie Hagebutten-, Malven- und Kamillentee. Ich würde die Finger von Instant-Kindertees lassen. Diese sind leider meist gezuckert und fördern so Karies und Übergewicht.

Gleiches gilt für Früchtsäfte. Wenn es doch mal eine Saftschorle sein soll, bitte genauer hinschauen. Auch hier steckt wieder viel Zucker drin. Dann lieber Bioqualität kaufen und verdünnen.

Ab dem 8. Monaten können Babys lernen, aus dem Becher zu trinken. Warum? Langes Fläschchentrinken verführt zum Dauernuckeln. Und das wiederum kann zur Karies und zu einer Kieferfehlstellung führen. Wie bringt man das Bechertrinken bei? Natürlich lernt es sich am besten von Mama und Papa. Und das hat beim Löffel schon wunderbar gklappt. Nur nicht verzagen! Denn es  können Wochen vergehen, bis die Kleinen das gelernt haben. Immerhin müssen sie lernen, den Becher an den Mund zu führen, ihn zu kippen und wieder abzusetzen.

Mandy

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